Treffen der GCL-Regionalgemeinschaft Dresden-Meißen/Görlitz im November 2025

Am Wochenende vom Freitag, 21. November, bis zum Sonntag, 23. November 2025, traf sich unsere Regionalgemeinschaft in HohenEichen unter der Überschrift des diesjährigen Heiligen Jahres: „Pilger der Hoffnung“.
Bei der kurzen Vorstellungsrunde am Freitagabend berichteten die Teilnehmenden von ihren Gruppen und von ihren Erfahrungen mit dem Thema.
Für mich ist es immer etwas Besonderes, wenn wir uns einander vom Leben in unseren Gruppen erzählen. Es sind natürlich immer ganz verschiedene Situationen und Hintergründe, aber es sind immer hoffnungsstiftende, ermutigende Momente dabei.
Zum Einstieg in das Thema trugen wir Aspekte zusammen, die uns zum Thema „Hoffnung“ einfielen: Worte, Gedanken, Aussagen, Bilder – all das fand im Rahmen einer Schreibmeditation Platz auf großen Plakaten.
Am Samstagvormittag brachte uns Hermann Röttger aus der Diözesangemeinschaft Regensburg das Thema näher: Er beleuchtete den Begriff „Hoffnung“ aus mehreren Richtungen, beginnend mit den Aussagen der Hl. Schrift dazu. Auch was Papst Franziskus in der Verkündigungsbulle zum Heiligen Jahr gesagt hat, bezog er mit ein. Dabei ermutigte Hermann uns, immer wieder den Bogen zu spannen zu unserem ganz persönlichen Leben und zu fragen, was das alles mit uns zu tun hat, was uns besonders anspricht oder wo sich vielleicht auch Widerstand regt.
Am Nachmittag lud Monika Gerdes dazu ein, uns dem Thema vom Begriff „des Pilgerns“ her zu nähern. Zum einen ist sie selbst schon etliche Kilometer gepilgert, u.a. nach Santiago de Compostela. Zum anderen erzählte sie uns von ihren Erlebnissen und Begegnungen mit pilgernden Menschen, die sie in ihrer Pilgerherberge am ökumenischen Pilgerweg in ihrem Heimatort gesammelt hat.
Sicherlich geht es für die allermeisten Menschen, die sich auf einen Pilgerweg begeben, darum, unterwegs zu einem Ziel zu sein. Aber genauso wichtig wird es für die meisten sein, sich selbst und ihrer Beziehung zu Gott näherzukommen. Mit Monikas Impulsfragen, was uns in unserem Leben bisher Hoffnung gegeben hat und welche Hoffnung uns bewegt, gingen wir in eine längere Besinnungszeit und tauschten uns dann in Kleingruppen aus. Nach dem gemeinsamen Tagesrückblick beschlossen wir mit einem gemütlichen Beisammensein den Samstag.
Am Sonntagmorgen gab uns unser Kirchlicher Assistent P. Herbert Rieger SJ mit seinem Impuls einige Ideen an die Hand, wie wir „gemeinsam Hoffnung leben“ können und was uns helfen kann, auch in schwierigen Situationen die Hoffnung zu bewahren. Dabei machte er deutlich, dass Emotionen eine wichtige Triebkraft sind und dass auch negativ belegte Emotionen wie Ärger oder Zorn dazugehören.
Mit dem gemeinsamen Gottesdienst beendeten wir dieses Gemeinschaftstreffen. In der Abschlussrunde kamen viel Dankbarkeit und Hoffnung zum Ausdruck über unsere Gemeinschaft und über die Potenziale, die uns als Einzelne und als Gruppe geschenkt sind.
Für die RG Dresden-Meißen und Görlitz Thomas Leis



